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Gute Mitarbeiter schnell zu finden stellt nur eine der zahlreichen Herausforderungen für Unternehmer dar. Der Jobmarkt hat sich längst zu einem Bewerbermarkt entwickelt, wo Unternehmen aktiv um neue Talente kämpfen müssen.

Gesucht: Leitung für ein Immobilienbüro

Ein Kunde kam genau mit diesen Herausforderungen auf uns zu. Für ein Immobilienbüro soll ein Filialleiter bzw. eine Filialleiterin gefunden werden und das am besten gestern. Glücklicherweise war sowohl die Stellenbeschreibung als auch der Arbeitgeber äußerst attraktiv für Bewerber und so wurde ein Konzept für Facebook und karriere.at erarbeitet. Dies beinhaltete eine genaue Stellenbeschreibung, die Definition der Zielgruppe sowie die Kampagnentexte. Die Zielgruppe waren junge, hungrige Bewerber und Bewerberinnen im Raum Wien, welche bereits über alle Qualifikationen im Immobilienbereich verfügen sollen.

Das Ergebnis: Einstellung in nur 3 Wochen

Drei Wochen nach Kampagnenstart folge ein Anruf vom Auftraggeber: „Christoph, wir können die Bewerbung einstellen! Wir haben bereits ZWEI Bewerber gefunden, die wir einstellen werden.“ Die Kampagnen waren so erfolgreich, dass nicht nur die Stelle der Filialleitung, sondern noch eine weitere Stelle besetzt werden konnte.

Nach nur zwei Wochen wurden 30 Bewerbungen über Facebook und 40 Bewerbungen über karriere.at empfangen. Der Posten konnte schließlich innerhalb weniger Wochen besetzt werden.

Die Learnings: 5 Tipps zur Bewerbersuche

Aus diesem Projekt konnten wir mehrere Punkte identifizieren, die bei der Online Bewerbersuche helfen können.

Attraktivität

Ein attraktiver Job und ein attraktiver Arbeitgeber stellt die Ausgangslage einer erfolgreichen Personalvermittlung dar. Bei einem Job, der generell schwer zu vermitteln ist, kann digitale Mitarbeitersuche neue Möglichkeiten schaffen, allerdings auch keine Wunder bewirken. Vielfach werden aber auch gute Jobangebote unzureichend präsentiert, was potenzielle Bewerber abschrecken kann. Als Arbeitgeberbetrieb sollte man zudem seine digitalen Präsenzen wie Webseite und Social Media Konten stets gut pflegen.

Klares Stellenprofil

In der digitalen Bewerbersuche ersetzt das Stellenprofil sehr oft die klassische Anzeige. So hat man auf karriere.at beispielsweise keine gestalterische Freiheit. Umso wichtiger wird der Inhalt der Stellenbeschreibung. Was kann sich ein Mitarbeiter erwarten? Warum soll er gerade bei Ihnen arbeiten? Welche Benefits bekommt der neue Kollege? Die Antworten dieser Fragen müssen in der Stellenbeschreibung zu finden sein.

Klare Bewerberzielgruppe

Nicht jeder Bewerber eignet sich für jede Position. Je klarer die Zielgruppe der Bewerbung ist, desto effizienter kann die Suche gestaltet werden. Viele Informationen hierzu kommen bereits aus dem Stellenprofil. Es macht dennoch Sinn sich genauer zu vergegenwärtigen, wer die potenziellen Bewerber sind. Somit finden man nicht nur auf Anhieb den richtigen Kommunikationskanal, sondern spart sich auch einiges an Werbekosten, da Streuverluste vermieden werden.

Die richtigen Kanäle

Nicht auf jedem Kanal findet man die gewünschte Zielgruppe. Ob nun Facebook, karriere.at, linkedin oder Instagram verwendet werden sollen entscheidet das Stellenprofil und die Bewerberzielgruppe. Auch die eigene Firmenwebseite sollte nicht vernachlässigt werden. Die meisten Bewerber mustern Unternehmenswebseiten akribisch. Hier werden vor allem Leitbilder und Werte des Unternehmens hinterfragt, aber auch persönliches wie ‚Team‘-Seiten durchstöbert. Man sollte sich auch auf der eigenen Seite professionell und attraktiv präsentieren.

Geschwindigkeit

Die letzte zentrale Frage ist die der Geschwindigkeit. Wie schnell eine Stelle besetzt werden muss, entscheidet oft welche Maßnahmen und Kanäle verwendet werden. Plant man die Einstellung erst in einem halben Jahr, so kann man langfristige Social Media Kampagnen auf einen längeren Zeitraum durchführen. Muss die Stelle umgehend besetzt werden, so sollte man auf mehre Kanäle setzen und eine aggressivere Strategie wählen. In diesem Zusammenhang ist auch die Beantwortungszeit von Bewerbungen erwähnt werden. Viele Unternehmen lassen sich hier unnötig lange Zeit, da eine Vorselektion zumeist schnell geschehen kann. Lange Wartezeiten erhöhen das Frustpotenzial bei Bewerbern was letztlich wieder dem Arbeitgeberbetrieb schadet.

Fazit

Die Mitarbeitersuche gleicht derzeit sehr dem Verkaufsprozess. Als Arbeitgeberbetrieb muss man sich den richtigen Bewerbern attraktiv präsentieren und schnell reagieren. Die Besetzung einer Managementstelle in nur drei Wochen, stellt sicherlich eine positive Ausnahmesituation dar. Auch ist die Abhängigkeit zwischen gesuchter Position, Bewerbermarkt, Standort und Konditionen ausschlaggebend für eine erfolgreiche Vermittlung. Trotzdem zeigt unser Beispiel, wie mit dem richtigen Einsatz von digitalen Medien eine Managementstelle, mit relativ geringen Kosten, besetzt werden kann. Hätte man eine Personalvermittlung engagiert, hätte man vermutlich ein halbes Bruttojahresgehalt als Provision gelöhnt. So wurde in Summe knapp ein Bruttomonatsgehalt für die Bewerbersuche ausgegeben.

Für Fragen zu digitaler Mitarbeitersuche oder anderen Online-Herausforderungen steht ihnen Christoph Temmel gerne zur Verfügung: christoph.temmel@wunderwerk.digital, 0664 13 14 968, https://wunderwerk.digital/